SFAS 123 „Share-Based Payment“ regelt im Rahmen von US-GAAP die Bilanzierung von Aktienoptionen und ähnlichen Rechten und ist vergleichbar mit IFRS 2. Nach SFAS 123 müssen Aktienoptionen und ähnliche Rechte grundsätzlich mit ihrem beizulegenden Zeitwert (Fair Value) in der Bilanz erfaßt werden, wobei der Fair Value als Personalaufwand über die Sperrfrist (vesting period) zu verteilen ist. Der beizulegende Zeitwert der Optionen ist mit einem anerkannten Bewertungsmodell der Finanzmathematik zu bestimmen. Die Bilanzierungsregeln unterscheiden zwischen Equity-Settlement und Cash-Settlement. Bei Optionen, die nach der Methode Equity-Settlement bilanziert werden, ist der Fair Value am Tag der Gewährung (Grant Date) maßgeblich. Für Optionen mit Cash-Settlement Bilanzierung muß der Fair Value zu jedem Berichtsstichtag neu ermittelt werden.